PisA - Pflegearbeit in der stationären Altenpflege - Juni 2012 bis Dezember 2014 Archiv

Impressionen zum Fachtag 2014 -
Gesundes Team = Gesunde Arbeit 

Bild Fachtag

Projektbeschreibung

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Gemeinsam mit den Mitarbeitenden zweier Senioreneinrichtungen der stationären Altenpflege der Diakonie Ostthüringen sollen Modelle und Maßnahmen entwickelt, getestet und etabliert werden, die ein längeres und zufriedeneres Verbleiben im Pflegeberuf ermöglichen. Das besondere Augenmerk gilt den Mitarbeitenden mit Familienverantwortung (Kinder bis 14 Jahren) und den älteren Pflegenden ab 50 Jahren.

Analyse
Das interdisziplinäre Projektteam analysierte die Arbeitsorganisation, das
bestehende Arbeitszeitmodell sowie das Kommunikationsverhalten und die Team-
struktur mit qualitativen wie quantitativen Methoden. Es betrachtet Aspekte des
Arbeitsklimas und erarbeitete Möglichkeiten, eine ausgewogenere Work-Life-Balance
der Pflegenden sowie eine bessere Gesundheitsförderung zu erreichen.

Entwicklung
In Expertenworkshops, die aus Mitarbeitenden aller Berufsgruppen der Häuser
zusammengesetzt waren, wurden aus den Themenschwerpunkten, die sich aus den
Analysen herauskristallisierten,  durchführbare und praktische Maßnahmen
entwickelt. Die inhaltlichen Ideen und Anregungen hierfür kommen aus den Reihen
der Mitarbeitenden und werden durch die Begleitung des Projektteams in konkrete
Schritte umgesetzt.

Pilotphase
Derzeit befinden sich die Häuser in der Pilotphase, in der nun die Neuerungen im
Dienstplanmodell und die entwickelten Maßnahmen (u.a. Gesundheitstag, einrich-
tungsübergreifendes Bewegungsprogramm, erweitertes Fortbildungsangebot für
Alltagsbegleiter, Kommunikationsrichtlinien) getestet, evaluiert und angepasst
werden. Das Projektteam begleitet die Einrichtungen in dieser Phase engmaschig.
Gute Elemente werden im Anschluss im gesamten Einrichtungshaus verstetigt,
nicht passende Elemente werden optimiert.

Das ambitionierte Kooperationsprojekt zwischen der Diakonie Ostthüringen und der
ÜAG läuft vom 01.06.2012 bis zum 31.12.2014. Das Projekt wird vom Europäischen
Sozialfond und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der
Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ gefördert.